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Hüfte / Hüftgelenkersatz

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Verschleiß des Hüftgelenks (Coxarthrose)

Die Knorpel­schicht zwischen dem sog. Hüftkopf (Teil des Oberschenkelknochens) und der Pfanne (Teil des Beckenknochens) kann altersbedingt oder auch frühzeitig in Folge einer Verletzung, entzündlichen Gelenkerkrankung oder einer angeborener Gelenkfehlbildung verschleißen. Die biologische Funktion einer reibungsfreien Gelenkbewegung und Stoßdämpfung ist dadurch nicht mehr gewährleistet. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung reibt der freigelegte Knochen aufeinander. Es kommt zu Entzündungen mit Schmerzen in der Hüft-, Leisten- und Gesäßregion, oft mit Ausstrahlung in den Oberschenkel bis zum Kniegelenk. Die Folge sind meist starke Belastungs- und Bewegungsschmerzen, eine erheblich eingeschränkte Gehfähigkeit und der Gelenkbeweglichkeit. Im weiteren Erkrankungsverlauf kann es zu einer voranschreitenden Formveränderung am Hüftkopf und der Gelenkpfanne kommen.

Entscheidung zum Gelenkersatz - wann ist der richtige Zeitpunkt?
Die Entscheidung zum Hüftgelenkersatz bei fortgeschrittener Hüftarthrose sollte erst nach Ausschöpfen der vorhandenen konservativen Behandlungsmöglichkeiten (Eigentraining, Gewichtsreduktion, Anpassung der körperlichen/sportlichen Aktivitäten, Physiotherapie, physikalische Therapie, Schmerzmedikation, Gelenkinfiltration) über einen Zeitraum von zumindest 6 Monaten nach ausführlicher Aufklärung und Beratung erfolgen. Im Zweifel sollte stets eine unabhängige und kompetente Zweitmeinung eingeholt werden. Die letzte Entscheidung trifft jedoch stets der Patient. Er muss für sich abwägen, ob die Beschwerden und die damit einhergehende Einschränkung der Lebensqualität für ihn den operativen Eingriff rechtfertigen. Es sei trotzdem darauf hingewiesen, dass sich durch ein zu langes Hinauszögern eines Gelenkersatzes in manchen Fällen erhebliche Muskel- und Sehnenverkürzungen, ein Muskelabbau sowie sekundäre, fehlhaltungsbedingte Schädigungen der Wirbelsäule eintreten können, welche sich auch nach dem Gelenkersatz oft nicht vollständig zurückbilden.

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Wahl des richtigen Operateurs und der passenden Klinik
Die Spezialisierungsgrad hat gerade in der Medizin in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Daher haben sich Operateure wie PD Dr. Köck und Dr. Hartmann (MedArtes Gemeinschaftspraxis) und Kliniken wie die Kreisklinik Wörth a.d. Donau auf die Durchführung von Gelenkersatzoperationen spezialisiert haben. Da es sich bei einem Gelenkersatz um einen hochspezialisierten Elektiv- Eingriff handelt, kann ein optimales Resultat nur mit großer Erfahrung und hoher Expertise des Operateurs erzielt werden. Sie können sich über die veröffentlichten Klinik-Qualitätsberichte objektiv informieren, wie häufig der jeweilige Eingriff in der von Ihnen ins Auge gefassten Klinik durchgeführt wird. Ein weiteres wesentliches Qualitätskriterium ist das „Endocert-Zertifikat“ (https://endocert.de/ ), welches zwischen Basis- und Maximalversorgungszentren wie der Kreisklinik Wörth an der Donau unterscheidet und sicherstellt, dass der Eingriff nach standardisierten Kriterien erfolgt. Diese werden regelmäßig von externen, unabhängigen Experten überprüft. Aufgrund des hohen Spezialisierungsgrades und seiner herausragenden Expertise ist die Kreisklinik Wörth a.d. Donau zum Zentrum der Maximalversorgung ernannt worden (https://www.endoprothetik-woerth.de/ ). Gerade Patienten, welche neben ihrer Hüftarthrose auch an relevanten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems (Herzschwäche, Rhythmusstörungen, Herzklappenfehler, Herzgefäßerkrankungen) leiden oder in der Vergangenheit schon Thrombosen oder Embolien erlitten haben und evtl. dauerhaft blutverdünnenden Medikamente einnehmen müssen, sollten bei der Wahl der Klinik berücksichtigen, dass – wie in der Kreisklinik Wörth a.d. Donau – eine einsprechende internistisch-kardiologische Fachabteilungen und ein geschultes Anästhesieteam mit der Möglichkeit einer intensivmedizinischen Überwachung vorhanden sind.i fortgeschrittener Hüftarthrose sollte erst nach Ausschöpfen der vorhandenen konservativen Behandlungsmöglichkeiten (Eigentraining, Gewichtsreduktion, Anpassung der körperlichen/sportlichen Aktivitäten, Physiotherapie, physikalische Therapie, Schmerzmedikation, Gelenkinfiltration) über einen Zeitraum von zumindest 6 Monaten nach ausführlicher Aufklärung und Beratung erfolgen. Im Zweifel sollte stets eine unabhängige und kompetente Zweitmeinung eingeholt werden. Die letzte Entscheidung trifft jedoch stets der Patient. Er muss für sich abwägen, ob die Beschwerden und die damit einhergehende Einschränkung der Lebensqualität für ihn den operativen Eingriff rechtfertigen. Es sei trotzdem darauf hingewiesen, dass sich durch ein zu langes Hinauszögern eines Gelenkersatzes in manchen Fällen erhebliche Muskel- und Sehnenverkürzungen, ein Muskelabbau sowie sekundäre, fehlhaltungsbedingte Schädigungen der Wirbelsäule eintreten können, welche sich auch nach dem Gelenkersatz oft nicht vollständig zurückbilden.

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Risiken eines Hüftgelenkersatzes und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen
Der Ersatz des Hüftgelenkes gehört nach Aussage der WHO zu den erfolgreichsten chirurgischen Eingriffen. In Deutschland werden zurzeit pro Jahr ca. etwa 210.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Aber auch diese Operation ist wie jeder Eingriff mit gewissen Risiken verbunden.

Zu den allgemeinen Operationsrisiken gehören dabei das Risiko einer Beinvenenthrombose und damit gelegentlich einhergehend das Risiko einer Lungenembolie, die Gefahr einer Wund- und Gelenkinfektion, einer Blutgefäß- oder Nervenverletzung und einer Blutung mit dem Risiko einer evtl. erforderlichen Bluttransfusion.

Zu den eingriffs-spezifischen Risiken, rechnet man das Risiko einer Hüftausrenkung, einer übermäßigen Beinverlängerung oder -verkürzung, einer Muskel- und Kapselverkalkung und einer frühzeitigen Implantatlockerung.

Zur Reduktion des Thromboserisikos erhält der Patient nach dem Eingriff blutverdünnende Medikamente. Die Gefahr einer stärkeren Blutung und damit der Gabe einer Bluttransfusion kann durch die Kombination einer schonenden OP- und Narkose-Verfahren und die Gabe gerinnungsstabilisierender Medikamente verringert werden. Durch eine kurze OP-Dauer, gewebeschonende OP-Technik und strenge Hygienemaßnahmen des gesamten OP-Teams kann das Risiko einer Infektion erheblich gesenkt werden. Durch eine exakte, computergestützte OP-Planung kann zuverlässig ein optimaler Implantatsitz erreicht und das Risiko einer Hüftausrenkung und einer relevanten Beinverlängerung minimiert werden. Zur Verhinderung von Gelenkverkalkungen kommen schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder falls diese nicht verabreicht werden können, auch eine einmalige Bestrahlung der Hüftregion vor dem Eingriff zum Einsatz.

Diese Maßnahmenpaket gewährleistet, dass zwar nicht alle Risiken komplett ausgeschlossen, aber doch erheblich reduziert werden können.

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Was ist eine Hüft-Totalendoprothese und aus welchen Materialien besteht sie?
Eine Hüft¬-Totalendoprothese (Hüft-TEP) ist der künstliche Ersatz des durch Arthrose zerstörten Hüftgelenks durch ein Implantat, das aus in der Regel aus 4 Komponenten besteht: der Hüftpfanne (mit einem Inneneinsatz aus Polyethylen oder Keramik), die in das Becken eingepresst oder eingeschraubt wird, dem Hüftschaft, der im Oberschenkelknochen verklemmt oder mit Acrylharz einzementiert wird, und dem Kugelkopf (aus Keramik oder Metall), der auf den Hüftschaft gesetzt wird und sich in der Pfanne bewegt.

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Abb.: Zementfreier Corail®-Schaft und zementfreie Pinnacle®-Pfanne mit Biolox-Delta®-Keramik-Kopf (Fa. DePuy-Synthes®)

Im Allgemeinen werden Metalle (Titan oder bei Zementierung eine spezielle Stahllegierung), Kunststoffe (Polyethylen) und Keramik ver¬wendet. Die Gelenkflächen, die direkt Kontakt zueinander haben (soge¬nannte Gleitpaarungen), sind entweder ein Keramikkopf, der gegen einen Pfanneneinsatz aus gehärtetem Polyethylen oder Keramik läuft, oder ein Metallkopf, der gegen einen Pfanneneinsatz aus gehärtetem Polyethylen läuft. Alle Materialien sind speziell für medizinische Zwecke entwickelt und zeichnen sich durch eine hohe Gewebeverträglichkeit, Belastbarkeit und Langlebigkeit aus.
Wahl des passenden Implantates und der bestmöglichen Implantatverankerung
Die Wahl des Implantat-Typs und der Verankerungsmethode hängt von verschiedenen Parametern ab. Im Wesentlichen sind es die Knochenqualität, die Grunderkrankung, das Alter und das Aktivitätsniveau des Patienten. Bei guter und stabiler Knochenqualität des jüngeren Patienten werden in der Regel zementfrei durch Pressverklemmung verankerte Titanprothesen mit einer Oberflächenbeschichtung verwendet, welche ein dauerhaftes Einwachsen des Knochens in die Prothesenoberfläche gewährleisten. Beim älteren Patienten und ausgeprägter Osteoporose kann zwar in der Regel das Pfannenimplantat zementfrei implantiert werden, der Hüftschaft, welcher in diesem Fall aus einer Edelstahllegierung besteht, wird dann mit Knochenzement (schnell härtendem Kunstharz) fixiert. Von Bedeutung für die Langlebigkeit einer Hüftprothese ist die sogenannte Gleitpaarung, also das Material und die Geometrie des Aufsteckkopfes und des Pfanneneinsatzes. Die Wahl dieser Komponenten erfolgt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unter Berücksichtigung des Abriebverhaltens, des möglichen Bewegungsausmaßes und der Gelenkstabilität. Zumeist werden aufgrund der statistisch nachgewiesenermaßen besten Langzeithaltbarkeit Standard-Schaftprothesen verwendet, da Kurzschaftprothesen demgegenüber bisher keinen Vorteil zeigen konnten. Die voraussichtlich während der OP verwendeten Prothesenkomponenten bespricht der Operateur mit dem Patienten vor dem Eingriff, die endgültige Entscheidung muss jedoch während der OP getroffen werden. In jedem Fall kommen bewährte Implantatdesigns und Implantatmaterialien zum Einsatz.

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Abb.: Verschiedenen Schaft-, Pfannen- und Inlay-Kombinationsmöglichkeiten (Fa. DePuy-Synthes®)

In den seltenen Fällen schwerer Deformitäten und Fehlstellungen werden individuell für den Patienten nach CT-Daten und auf Basis einer 3D-Planung hergestellte Spezialimplantate verwendet. Eine entsprechende Expertise und Erfahrung des Operateurs ist hierbei Voraussetzung, um das geplante Resultat zu erzielen.

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Der Zugang zum Hüftgelenk - Unterschied zwischen herkömmlicher oder minimal-invasiver Technik

Bei minimal-invasiven Operationsverfahren steht nicht die Länge der Narbe am Ende der OP im Vordergrund, sondern die Tatsache, dass dadurch das Gewebe, vor allem die für die Funktion des neuen Gelenkes wichtige Muskulatur und die Sehnen, erheblich mehr geschont werden. Die Endoprothese kann über einen relativ kleinen Schnitt von 6-10 cm implantiert werden. Dabei geht der Operateur im Gegensatz zur herkömmlichen Operationsmethode mit einer stumpfen Präparation durch Spreizung des Gewebes durch die natürlich vorgegebene Muskellücken auf das Hüftgelenk zu und kann auf die bisher in der Regel erforderliche Muskel-/Sehnenablösung verzichten. Das Umgebende Gewebe wird im weiteren Verlauf der Operation durch spezielle Wundhaken geschützt. Obwohl es sich um eine sehr anspruchsvolle Technik handelt, die mit einer langen Lernphase einhergeht, liegen bei einem versierten Operateur die Vorteile der Methode auf der Hand:
  • Schonung der umliegenden Muskeln, Sehnen und Nerven
  • kleinerer Hautschnitt / kleinere Narbe
  • geringerer Blutverlust
  • weniger Schmerzen
  • schnellere Mobilisierung, Belastbarkeit
  • raschere Rehabilitation
  • Verkürzung des Klinikaufenthaltes
  • schnellere Wiedereingliederung in den Alltag /das Berufsleben
Den Ablauf eines minimal-invasiven Hüft-TEP-Implantation über einen sogenannten vorderen Zugang zeigt folgendes, animierte (englisch-sprachige) Video:



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Abb.: Minimalinvasiver Micro-Hip-Zugang®

Diese Technik kann in der Regel unabhängig von der Körperstatur des Patienten, also auch bei Adipositas angewendet werden. Nur in seltenen Fällen, vor allem nach vorangegangen Hüft-Operationen oder bei schweren Knochendefomitäten kann es sein, dass eine minimal-invasive Operationstechnik nicht möglich ist.

Ist bei beidseitiger Erkrankung eine gleichzeitige Versorgung beider Hüften möglich?
Bei einigen Patienten besteht eine fortgeschrittene Arthrose beider Hüftgelenke mit nahezu identischen Beschwerden. Für den Fall, dass damit auf beiden Seiten bei ausgeschöpfter konservativer Therapie die Notwendigkeit einer Endoprothesen-Implantation festgestellt wurde, stellt sich die Frage, ob die Operation zunächst des einen und nach einigen Monaten Pause dann des anderen Gelenkes erfolgen soll und damit eine nahezu doppelter Behandlungs- und Nachbehandlungsphase erforderlich ist oder, ob es nicht sinnvoll wäre, simultan den beidseitigen Gelenkersatz während einer Operation mit dadurch insgesamt erheblich verkürzter Behandlungsdauer durchzuführen. Entscheidende Punkte, die für einen gleichzeitigen Gelenkersatz sprechen, sind eine beidseitige schwere symptomatische Arthrose und der Patientenwunsch zum Ersatz beider Gelenke. Wichtig ist, dass sich der Patient in ansonsten guter körperlicher Verfassung befindet und keine Nebenerkrankungen aufweist, die gegen dieses Vorgehen sprechen. Durch die oben bereits beschrieben, verbesserte Operationstechniken und Narkoseverfahren mit blutsparendem Vorgehen liegt es nahe, simultanes Vorgehen zu wählen. Durch wissenschaftliche Studien konnte der damit für den Patienten verbundene Mehrwert ohne ein wesentlich erhöhtes Risiko nachgewiesen werden (https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=96292). Trotzdem bieten nur wenige Operateure wie Priv.-Doz. Dr. Köck (MedArtes-Praxis Neutraubling/ Kreisklinik Wörth a.d. Donau) den Patienten diese Option mit Erfolg an.

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Wie verlaufen die Operation und der Klinikaufenthalt?
Die Operation des Hüftgelenks kann in Voll-­ oder Teilnarkose erfolgen. Nachdem der Zugang durchgeführt ist, werden die Hüftpfanne und Oberschenkel­knochen entsprechend vorbereitet und anschließend die einzelnen Komponenten der Endo­prothese implantiert. Die Gelenkpartner wird zusammengefügt und das Gelenk auf seine optimale Beweglichkeit und Stabilität geprüft. Vor dem Verschluß der Wunde wird das umgebende Gewebe mit einer Medikamentenmischung (langwirksame Schmerzmedikamente, Gerinnungshemmer, Entzündungshemmer) unterspritzt, sodass der Patient meist völlig schmerzfrei aus der Narkose aufwacht.
Bereits am ersten Tag nach dem Eingriff kann der Patient zunächst noch mit Unterstützung des Physiotherapeuten aufstehen und spätestens am zweiten Tag an Unterarmgehstützen auf der Stationsebene mobilisiert werden. Auch das Treppensteigen wir vor der Klinikentlassung geübt. Zum Schutz vor unkontrollierten Bewegungen (v.a. nachts) und damit vor dem (geringen Risiko) einer Gelenkausrenkung sollte während des Aufenthaltes im Bett die Rückenlage eingehalten und für eine leichte Beinabspreizung eine Lagerungsschiene verwendet werden. Neben täglichen krankengymnastischen Behandlungen mit Lymphdrainagen und Gangschulung werden dem Patienten die notwendigen Verhaltensmaßnahmen für die ersten Wochen vermittelt.

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Der schonende Umgang mit der umliegenden Muskulatur während des Eingriffs zahlt sich für den Patienten vor allem in den frühen Phasen der Nachbehandlung aus. Die Heilungs­- und die Rehabilitationszeit verkürzen sich und die Patienten können sich schneller wieder in Alltag und Beruf eingliedern. Während des stationären Aufenthalts werden Sie von der Physiotherapie des Hauses.
Was muss ich zu meiner Rehabilitation wissen?
Im Anschluss an den stationären Aufenthalt erfolgt eine Anschlussheilbehandlung (AHB) als Rehabilitationsmaßnahme. Diese kann stationär oder ambulant durchgeführt werden. Bereits im Rahmen der OP-Aufklärung werden sie über die verschiedenen, für die passenden Rehabilitations-Möglichkeiten informiert. Gleichzeitig wird ihnen der Kontakte mit dem Sozialdienst der Kreisklink Wörth vermittelt. Dieser berät sie im Vorfeld der Operation umfassend und kompetent, reserviert den von Ihnen gewünschten Reha-Termin und -platz und begleitet sie auch nach Antragstellung in der Klinik bis zur Genehmigung durch ihre Krankenkasse.
Wie wichtig ist die Nachsorge?
Nutzen Sie das Angebot, zu regelmäßigen Nachuntersuchungen in die MedArtes-Gemeinschaftspraxis zu kommen und den Vorteil, dass ihr Operateur auch nach dem Eingriff weiterhin als direkter und kompetenter Ansprechpartner für sie zur Verfügung steht. Er kann Ihre Rehabilitation verfolgen, eventuelle Komplikationen frühzeitig erkennen und wird den weiteren Heilverlauf begleiten. Röntgenverlaufskontrollen sollten zunächst nach einem Jahr und dann in größeren Intervallen von 3-5 Jahren durchgeführt werden.

Wie sieht mein Leben mit dem neuen Gelenk aus?

Grundsätzlich können alle gelenkschonenden Sportarten mit gleichmäßigen Bewegungen wie Spazier­engehen Schwimmen, Radfahren und Skilanglaufen weiter ausgeübt werden. Schweres Heben/ Tragen und Sprung- und Stoßbewegungen auf das Gelenk sollten in der Einheilphase der zementfreien Prothese strikt vermieden werden. Kontaktsportarten wie Squash, Hand­ und Fußball sind generell sind zu vermeiden.

Diese Informationen sind allgemeiner Art und wurden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgearbeitet. Diese Informationen gelten möglicherweise nicht für jeden einzelnen Patienten. Sie können nicht das persönliche Beratungsgespräch mit ihrem Arzt ersetzen, in dem die für Sie persönlich geltenden speziellen Umstände und die damit verbundenen Risiken und Einschränkungen ausführlich erläutert werden.

Ihre direkten Ansprechpartner

Dr. med. Sven Hartmann

Bezeichnung:
Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie

PD Dr. med. Franz Xaver Köck

Bezeichnung:
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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